Die Enzykliken des Sockenpapstes

Von ihrer Schwester genötigt sieht sich ihre Heiligkeit, das geistige Oberhaupt der Socken und strumpfverwandten Kleidungsstücke, dazu genötigt, ihr grenzenloses Randwissen nun auch per Sockenblog in die WWWelt hinauszusenden.

日曜日, 5月 28, 2006

Trächtig

Ein wenig peinlich wird mir das ja langsam schon, dass der liebe Rottenberg vom Standard so einen Narren an mir gefressen hat - aber als geistiges Oberhaupt eines der wichtigsten Kleidungsstücke der Menschheitsgeschichte muss man sich wohl damit abfinden, dass man ein Medienstar ist...


土曜日, 5月 20, 2006

Fauna gegen soziale Außenseiter


Heute morgen beim Zeitungslesen ist mir ein Artikel ins Auge gefallen, der den neuen Trend der Ausgrenzung sozial benachteiligter oder verhaltenskreativer Menschen in urbanen Ballungszentren durch die taktische Platzierung von Fauna aufzeigt. Nachdem im Juni 2004 in Graz die äußerst umstrittene Aktion "Bäumchen gegen Punks" gestartet wurde, um die "Verschandelung" des Hauptplatzes und der sich dort befindlichen Brunnen durch "häßliche" Punks einzudämmen, scheint sich nun auch in Wien dieser Trend breitzumachen: "Lavendel statt Drogen am Karlsplatz" lautet die Überschrift des Artikels, "Lavendel- und Bambus-bepflanzte Inseln" sollen dazu führen, dass Drogenkranke nicht "dominieren".
Ich persönlich finde ja, da sollte man gegenwirken und mit Aktionen wie "Kakteen gegen Pensionisten" einen Umdenkprozess in der Öffentlichkeit anregen.

Das Scheitern einer Aktion: Bäumchen gegen Punks - Graz 2005

Coming soon...

Liebe Fans!
Alle haben schon gespannt darauf gewartet, endlich hat es stattgefunden: das ökumenische Treffen der Superlative! Am gestrigen Donnerstag trafen in Wien einander der welt(raum)berühmte Sekretär des Weltraumpapstes und seine Heiligkeit der Sockenpapst.
Da die Folgen und Anregungen des Treffens aber noch nicht in ihrer Gesamtheit verarbeitet worden sind, müssen sich die Fans noch ein wenig gedulden, bis eine detaillierte Berichterstattung erfolgt.
Aber als kleiner Vorgeschmack ein Foto vom historischen Event:

月曜日, 5月 15, 2006

Automatic for the pope


Weil die Übergabe eines Automaten an den Sockenpapst durch den Automatenkönig Ferry Ebert so ein MEGA-Event war, wurde es vom Standard in der Rubrik "Rottenbergs Boulevard" am 27. April gleich noch ein zweites Mal medial gecovert (siehe auch den Beitrag im Weblog) - wobei diesmal auch die korrekte Anrede ihrer päpstlichen Sockigkeit gewählt wurde... da wollen wir auch den kleinen Fehler mit dem "Vatikan" verzeihen...

日曜日, 5月 14, 2006

Kuuuuuuuuuuunst

Gestern widerfuhr mir im Museumsquartier in Wien eine schöne Begegnung, nach der ich mir dachte, ach, ist es nicht schön, in welch einer vielfältigen Welt wir leben, in der Platz für ebenso unverständliche wie faszinierende Dinge ist, die auf den ersten Blick keinen unmittelbaren Nutzen für die Menschheit erkennen lassen.
Ich glaub, ich steh´ im Kulturwald... Foto: Coala
Ich möchte diese Erfahrung gerne auch mit meinen Lesern teilen und habe daher die Broschüre, die ich zu dem obigen Anblick bekommen habe, an mich genommen und werde nun daraus zitieren: "Die Umgebung Nr. 5: Kulturwald, der österreichische ist eine riesige Plastikblase im zentralen Hof des Museumsquartier." (Ob diese Installation, die auch als Transparentraum bezeichnet wird, wohl eine Anspielung auf den Leidensweg Nr. 5 darstellt, der ja auch durch die ständige Beobachtung vom Haus gegenüber - und auch von Nr. 7 aus - zum Transparentraum im oberösterreichischen Kulturwald geworden ist?) Jedenfalls heißt es im Text weiter (vorgeblich erklärend): "Diese autoarke Insel ist geprägt von Immanenz - von dem was innerhalb eines Ganzen bleibt, es nicht überschreitet. cc dushion entzieht sich jeder Form von Thema, Handlung und Präsentation." Da bin ich jetzt aber beruhigt, ich hab schon gedacht, ich hätte es einfach nicht verstanden! "In der ´Blase´ verhalten sich die Körper zueinander als kofragile Systeme. Sie stellen, ähnlich wie der Schaum, eine Republik von Räumen dar, die im permanenten Bezug zueinander stehen. So ist Schaum nicht nur eine Metapher für sich ständig partizipierende Körper, sondern auch für eine sich nicht gebärende Dramaturgie - er lässt nichts folgen, ohne Lebenserwartung und nächste Generation kennt er nur das Vorlaufen in das eigene Zerplatzen."

Das Vorlaufen in das eigene Zerplatzen... Foto: Coala

"Der Körper verwirklicht und aktualisiert sich am ständigen Partizipieren mit den anderen Körpern, so dass in der Präsentation Sein und Gegenwärtigkeit zusammenfallen." Mich persönlich würde es ja auch stören, wenn mein Sein und die Gegenwärtigkeit nicht zusammenfallen würden, denn dann wäre ich ja schon gewesen bzw. würde erst sein.... stell´ ich mir nicht so unterhaltsam vor... ich bin aber auch froh, dass mein Sein bei dieser Performance gegenwärtig war und sich durch mein körperliches Partizipieren eine Aktualisierung des Weglogs anbietet.

Ein sich am Partizipieren am anderen Körper aktualisierender und verwirklichender Körper... Foto: Coala

"In diesem interessenlosen Zwischen-Sein erschließen die Körper uns nichts nach außen hin. Dort wo der Körper sich den anderen entzieht, wird sein Zustand lesbar..." Ich fürchte, ich muss an dieser Stelle offen eingestehen, dass sich mir, obwohl ich mich körperlich dieser Performance entzogen habe, die Lesbarkeit dieses Zustands nicht erschlossen hat.

Da ich mir aber kein interesseloses Da-Sein vorwerfen lassen will, rufe ich meine Leser hiermit auf, mir ihre persönlichen Interpretationen zu diesem Kulturevent in den Kommentarteil zu schreiben - der Verfasser der besten Interpretation bekommt von mir nicht nur die Broschüre zum Kulturwald, sondern auch eine Live-Imitation der in der Blase vollzogenen Tanzbewegungen: damit der körperliche Zustand auch wirklich lesbar wird.

月曜日, 5月 08, 2006

Dirndl im Dirndl

Liebe Fangemeinde!


Nach langer Abwesenheit kann ich heute endlich wieder einmal meine Leser mit exklusivem Bildmaterial zwangsbeglücken. Anlässlich des Überstehens der Diplomarbeit hat sich meine ältere Schwester meiner Garderobe und vor allem meines kulturellen Erbes angenommen. Irgendein gscheiter Wissenschaftler hat mal gemeint "Culture becomes strongest at it´s borders" und nun, da ich im Begriff bin, die Grenzen meiner Kultur weit zu überschreiten (nach Japan) hat sich meine Schwester verpflichtet gefühlt, mich mit dem richtigen Outfit dafür auszustatten. Ich möchte auch gar keine weiteren Worte mehr verschwenden sondern einfach nur das Bildmaterial für sich sprechen lassen...

PS: Na gut, ich geb es ja zu, eigentlich hat sie mir das Dirndl geschenkt, um meinen Trinkgeldertrag bei den Japanern zu steigern...

PPS: Und wenn jemand fragt, soll ich sagen, dass sie es mir beim Gössl gekauft hat - ober war es Plössl?!